Versos German Percy Bysshe Shelley Philosophie der Liebe

German poem

Philosophie der Liebe

by (1792–1822)

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Quelle eint sich mit dem Strome, Dass der Strom ins Meer vertauche; Wind und Wind am blauen Dome Mischen sich mit sanftem Hauche. Nichts auf weiter Welt ist einsam, Jedes folgt und weiht sich hier Einem Andern allgemeinsam – Warum denn nicht wir?

Sieh den Berg gen Himmel streben, Well’ in Welle sieh zerfließen; Keiner Blume wird vergeben, Wollte sie den Kelch verschließen; Und der Himmel küsst die Erd’, Und das Mondenlicht den Fluss – Was sind all’ die Küsse werth, Weigerst du den Kuss?