German poem
Samenzeit
by Peter Hille (1854–1904)
Samen warm in tiefer Luft. Zweier Odem durchschauernder Duft.
Schweigendes Sagen, Seligsein, Feuchtleuchtende Sterne Schauen drein.
Glückes Röte auf träumenden Wangen Über Nacht aufgegangen.
Schlummernde Seelen die Traum führen, Tauige Welten in sich spüren Besamte.