Versos German Peter Rosegger Allseliges Leid

German poem

Allseliges Leid

by (1843–1918)

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Was glänzen doch dem die Augen so hell? Und birgt in der Brust eine dämmernde Seel', Und hüllet in staubige Spinnenweben Geheimnisvoll sein glosendes Leben. —Weiß es einer, wie wohl sie tut, Die einsame Glut?

Was brennen doch dem die Wangen so rot? Er ist ja kalt, er ist ja tot! Er scherzt nicht mit Freunden, er kost nicht mit Frauen, Er kann keine lustigen Leute schauen. —Weiß es einer, wie weh kann sein Die einsame Pein?

Und weiß es einer, wie wohl es tut, Wenn glühend das Herz in sich selber ruht, Und weiß es einer, wie hart es kann sein— Der schleiche vorüber und laß' ihn allein, Den Mann in seinem allseligen Leid Der Einsamkeit.