German poem
Aus dem Leben Philipp Mainländers
by Philipp Mainländer (1841–1876)
„Der Vater gab ein gutes Herz. Mitleid mit Mensch und Tieren. Die Mutter melancholisch Blut Und Lust, zu spekulieren. Urahnherr war voll wildem Trotz, Das spukt so hin und wieder, Urahnfrau liebte myst'sche Glut. Das zuckt wohl durch die Glieder.“
„Nun hab ich geschmiedet ein gutes Schwert; „Nun bin ich wie andere Ritter wert; „Nun schlag ich wie ein anderer Held „Die Riesen und Drachen in Wald und Feld!“
„μὴ φῦναι τὸν ἅπαντα νι – κᾷ λόγον · τὸ δ᾽, ἐπεὶ φνῇ, βῆναι κεῖθεν ὅθεν περ ἥ – κει, πολὺ δεύτερον, ὡς τάχιστα.“
Nicht geboren zu seyn, besiegt Jedes Glück; und erscheinst du hier, ja schnell dórthin zu geh'n, von wannen Du gelangtest, ist das nächste
nichtgeborensein scheint mir das höchste das nächste schnell dorthin zurückzukehren
„Der Herr ist mein Licht und mein Heil; Vor wem sollte ich mich fürchten?“ ()
„Giebt's einen Harnisch wie des Herzens Reinheit? Dreimal bewehrt ist der gerechte Streiter. Und nackt ist der, obschon in Stahl verschlossen, Dem Ungerecht das Gewissen angesteckt.“ ()