Versos German Rabindranath Tagore Kindchens Welt

German poem

Kindchens Welt

by (1861–1941)

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Ich wünsche, ich könnte eine stille Ecke haben im Herzen von Kindchens ureigenster Welt.

Ich weiß, sie hat Sterne, die zu ihm reden, und einen Himmel, der niedersteigt zu seinem Gesicht, um ihn mit seinen närrischen Wolken und Regenbogen zu vergnügen.

Solche, die tun, als wären sie stumm und dreinschaun, als könnten sie sich niemals bewegen, kommen zu seinem Fenster gekrochen mit ihren Geschichten und mit Kästen voll herrlichem Spielzeug.

* * * * *

Ich wünsche, ich könnte die Straße wandern, die durch Kindchens Gedanken führt, und weiter, hinaus über alle Schranken;

Wo Sendboten unterwegs sind ohne Grund zwischen den Königreichen der Könige, die keine Geschichte kennt;

Wo die Vernunft Drachen macht aus ihren Gesetzen und sie fliegen läßt, und die Wahrheit die Tat befreit von ihren Fesseln.