German poem
Der Berg
Sechsunddreißigmal und hundertmal hat der Maler jenen Berg geschrieben, weggerissen, wieder hingetrieben (sechsunddreißigmal und hundertmal)
zu dem unbegreiflichen Vulkane, selig, voll Versuchung, ohne Rat,-- während der mit Umriß Angetane seiner Herrlichkeit nicht Einhalt tat:
tausendmal aus allen Tagen tauchend, Nächte ohnegleichen von sich ab fallen lassend, alle wie zu knapp; jedes Bild im Augenblick verbrauchend, von Gestalt gesteigert zu Gestalt, teilnahmslos und weit und ohne Meinung--, um auf einmal wissend, wie Erscheinung, sich zu heben hinter jedem Spalt.