German poem
Ii
Sieh dort: der schlichte Mann in der Barkasse, die unscheinbar vom wimmelnden Kai abschwenkt, der ordnet dir die lärmende Masse. Ihm dankt im stillen jede Speichergasse; ein Schiffsherr ists, der viele Schiffe lenkt.
Vorbei an Docks, Hellingen, Höften, Leichtern, Kranen, deren Getriebe seinem Antrieb entsprang, rechnet sein Kopf wohl grad an neuen Bahnen für unsre Herrschaft auf den Ozeanen, doch durch die Brust wogt ihm wie dir ein Ahnen, ein Drang, ein Klang, ein Urgesang:
Unruhe braust, wo sich der Geist aufrafft, wo flügelfrei sich Mut und Wille verschwören, Herzen und Hirne zur Tat zu empören. Unruhe ists, was sich Beruhigung schafft, was Freiheit und Gewalt zur Ordnung strafft, um immer kühneren Flugs die Ruhe zu stören. Unruhe heißt die Schöpferkraft.