Versos German Richard Dehmel Menschenthorheit

German poem

Menschenthorheit

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Die Nixe in der stillen Flut, sie weiß nicht, daß der Tod aus ihrem wasserdunklen Blick den Erdensöhnen droht.

Sie kann nicht lieben, hassen nicht: du Menschenkind allein schaust in das rätseltiefe Auge die Eigne Seele hinein.

Da schwillt und quillt entgegen dir verdoppelt Glück und Weh; du schaust und schaust, vergehst, versinkst, – verwundert rauscht der See.