German poem
Hätt’ ich nimmer mich verehlicht
by Robert Burns (1759–1796)
Hätt’ ich nimmer mich verehlicht, Könnt’ ich ohne Sörge sein, Hab’ ein Weib nun, habe Kinder, Die nur stets nach Grütze schrei’n. Einmal Grütze, zweimal Grütze, Dreimal Grütze jeden Tag, Nimmt das immer zu, so sagt mir, Wo ich selber bleiben mag.
Hunger, Durst und Elend dringen Unaufhörlich auf mich ein; Kaum zur Thür hinausgeworfen, Kommt’s zum Fenster wieder ’rein. Einmal Grütze, zweimal Grütze, Dreimal Grütze jeden Tag, Nimmt das immer zu, so sagt mir, Wo ich selber bleiben mag. –