German poem
Jockey küßte mich und ging
by Robert Burns (1759–1796)
Jockey küßte mich und ging, Durch die Berge ging er hin, Sitze nun nicht mehr und sing’, Denn mir ist so trüb’ im Sinn. Sturm, weh’ mild in seiner Näh’, Schone ihn, du Regenfall! Schone ihn, du eis’ger Schnee, Kalt umhüllend Berg und Thal.
Wenn des Abends Schatten zieht Vor des Tages glänzend Aug’, Sing’ ihm, Wind, ein Schlummerlied, Weck’ ihn auf mit sanftem Hauch! Denkt dann wohl an seine Maid, Ruft den Namen heimathwärts; Mag er nah sein oder weit Stets daheim ist Jockey’s Herz.