Versos English Samuel Taylor Coleridge Untitled

English poem

Untitled

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A

[Vide ante, p. 307]

MILESISCHES MÄHRCHEN

Ein milesisches Mährchen, Adonide: Unter heiligen Lorbeerwipfeln glänzte Hoch auf rauschendem Vorgebirg ein Tempel. Aus den Fluthen erhub, von Pan gesegnet, In Gedüfte der Ferne sich ein Eiland. Oft, in mondlicher Dämmrung, schwebt' ein Nachen Vom Gestade des heerdenreichen Eilands, Zur umwaldeten Bucht, wo sich ein Steinpfad Zwischen Mirten zum Tempelhain emporwand. Dort im Rosengebüsch, der Huldgöttinnen Marmorgruppe geheiligt, fleht' oft einsam Eine Priesterin, reizend wie Apelles Seine Grazien malt, zum Sohn Cytherens, Ihren Kallias freundlich zu umschweben Und durch Wogen und Dunkel ihn zu leiten, Bis der nächtliche Schiffer, wonneschauernd, An den Busen ihr sank.

The German original of the translation was published in Poems, 1852, Notes, pp. 387-9.