German poem
Churfürstlicher Durchl. Glück gewünschet
by Simon Dach (1605–1659)
Also wird, Du wehrter Held, Dieß hierumb betrübte Feld Eine Zeitlang Dich nicht sehen! Herr, nun wir in Friede seyn, Nimstu auch der Andern Flehen In gewünschten Augenschein.
Sey besorgt, als wie Du thust, Du, der Menschen Frewd' vnd Lust, Aller Noht dich anzumassen! Zeuch! der Himmel wird, sein Pfand, Dich in sein Geleite fassen, Weil dein Vorsatz Ihm bekant.
Vnsre Seufftzer sollen Dir In gewünschte Frühlings-Zier Alles Wetters Vnlust kehren, Sollen vmb dein Wol-ergehn Vntermängt mit tausent Zehren Immer vor dem Höchsten stehn.
Edle Marck, gebrauch dich Sein, Eil dich, daß Sein Gnaden-Schein Bald vnd satt dich mag begläntzen, Vnd seum vnsre Frewde nicht! Denn ohn Ihn sind vnsre Gräntzen Wie auch wir ohn Lust vnd Liecht.