Versos German Theodor Fontane Ach, daß ich dich so heiß ersehne

German poem

Ach, daß ich dich so heiß ersehne

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Ach, daß ich dich so heiß ersehne, Weckt aller Himmel Widerspruch, Und jede neue bittre Träne Macht tiefer nur den Friedensbruch.

Der Götter Ohr ist keinem offen, Der sich zergrämt in banger Nacht, – Komm Herz, wir wollen gar nichts hoffen Und sehn, ob so das Glück uns lacht.

Vergebnes Mühen, eitles Wollen, Die Lippe weiß kaum, was sie spricht, Und, nach wie vor, die Tränen rollen Mir über Wang' und Angesicht.