German poem
Guter Rath
An einem Sommermorgen Da nimm den Wanderstab, Es fallen Deine Sorgen Wie Nebel von Dir ab.
Des Himmels heitere Bläue Lacht Dir in’s Herz hinein Und schließt, wie Gottes Treue, Mit seinem Dach Dich ein.
Rings Blüthen nur und Triebe Und Halme von Segen schwer, Dir ist als zöge die Liebe Des Weges nebenher.
So heimisch alles klinget Als wie im Vaterhaus, Und über die Lerchen schwinget Die Seele sich hinaus.