German poem
Nah und fern
Wenn die Wolken vielgestaltig Sich am Horizonte dehnen, Ueberkommt uns allgewaltig Ihnen nach ein tiefes Sehnen.
Aber wenn die stolzen Züge Sich zur Erde niederlassen, War ihr Zauber – eitle Lüge, Sind es graue Nebelmassen.
Wenig läßt die Nähe gelten, Tausend Reize hat die Ferne: Selbst die lichtesärmsten Welten, Wandelt sie – in helle Sterne.