German poem
Die herren iehent wan svl den frowen
Die herren iehent wan svl den frowen wîssen dc dú welt so ste si sehent niht frölich vf als ê si wellent alzenider schowen ich habe ǒch die rede gehöret si sprechent dc in fröide störet si sin me danne halbe verzaget beidú libes vnd gv̊tes nieman helfe in hohes mv̊tes wer sol rihten hie ist geklaget
Min frowe wil zefrevellichen schimpfen ich hab vs gelopt si tvmbet obe si entobt wan ich wart lobes nie so riche getorste ich vor den wandelberen ich lobte die zelobenne weren des enhabe deheinv́ mv̊t ich engelobe si niemer alle swies den bössen missevalle sine werden alle gv̊t
Ich weis si dú dc niht ennidet dc man nennet reinú wib so rehte reine ist ir der lip dc si der reinen lob wol lidet er engab ir zekleine der si geschv̊f schöne vnd reine der dú zwei zesamne slos wie gefüge er kvnde sliêssen er solt iemer bilde giessen der dc selbe bilde gos