German poem
Ich sas vf eime steine
ICh sas vf eime steine do dahte ich bein mit beine dar vf saste ich min ellenbogen ich hete in mine hant gesmogen dc kinne vnd ein min wange do dahte ich mir vil ange wie man zerwerlte solte leben deheinen rat kvnde ich mir gegeben wie man driv ding erwurbe der deheines niht verdvrbe dv́ zwei sint ere vnd varnde gv̊t der ietweders dem andern schaden tůt dc dritte ist gotes hvlde der zweier vbergulde die wolde ich gerne in einen schrin ia leider des mac niht gesin dc gůt vnd weltlich ere vnd gottes hulde mere in einen schrin mvgen komen stige vnd wege sint in genomen vntrúwen ist in der sâsse gewalt ist vf der strâsse vride vnd reht sint beidú wunt div drú habent geleites niht· dv́ zwei werdent ê gesvnt
ICh sach mit minen ǒgen man vnd wib tǒgen da ich gehorte vnd gesach swas iemen tet swc ieman sprach ze rome horte ich liegen vnd zwene kv́nige kriegen da von hv̊b sich der meiste strit der e wart oder sit do sich begvnden zweien pfaffen vnd leien da was ein not vor aller not lib vnd sele lag da tot die pfaffen stritten sere doh wart der leien mere dú swert legten si da nider si griffen an die stole wider si bienen die si wolten vnd niht den si solten do storte man dú gotes hvs do horte ich verre in einer klus vil michel vngebere da weinde ein klosenere er klagte gote sinv́ leit owe der babst ist ze ivng hilf herre diner kristenheit
Ich horte dú wasser diessen vnd sach die vische fliessen ich sach was in der werlte was walt velt lǒb ror vnd gras swc flússet oder flúget oder bein zer erde búget dc sach ich vnd sage iv das deheines lebet ane has dc wilt vnd dc gewúrme die stritten starke stúrme also tv̊n die vogel vnder in wan dc si habent einen sin si weren anders zenihte si schaffent gv̊t gerihte si setzent kúnige vnd reht vnd schaffent herren vnd kneht so we dir tútschú zvnge wie stat din ordenvnge dc dú mvgge ir kúnig hat vnd dc din ere also zergat bekera dich bekere die cirkel sin zehere die armen kúnige dringent dich philippe setze den weisen vf vnd heis si treiten hinder sich