German poem
Pferd und Füllen
by Wilhelm Hey (1789–1854)
Springe nur, Füllen, mein fröhlich Kind, her und hin hurtig wie der Wind; bist noch ein Weilchen frank und frei. Wirst du erst groß, dann ists vorbei, hast dann Müh und Arbeit genug, trägst den Reiter, ziehest den Pflug.
Das Füllen sprang mit frohem Sinn so hurtig neben der Mutter hin und durfte spielen und scherzen bloß; so wurd es gar schön und stark und groß. Da hab ichs gesehen nach drei Jahren, da konnt es den schwersten Wagen fahren.