German poem
Vögel vor der Scheuer
by Wilhelm Hey (1789–1854)
Im Felde draußen da gibts nichts mehr; der Schnee deckt alles weit umher. Da hörten wir euren Drescherschlag und ziehen dem lieben Klange nach. Manch Körnlein springt wohl aus der Tennen, das könnt ihr uns armen Vöglein gönnen.
Die Drescher drin schlugen nach dem Takt, manch Scheffel Korn ward eingesackt; das gab wohl Brot genug fürs Haus. Manch Körnlein sprang auf den Hof hinaus, das ließen die Vögel auch nicht liegen, sie holten es schnell mit Hüpfen und Fliegen.