German poem
Keusch war sie dir, sie nahm nur zum Schein, zum lieblichen Sinnbild
by Wilhelm Waiblinger (1804–1830)
Keusch war sie dir, sie nahm nur zum Schein, zum lieblichen Sinnbild Einen weiblichen Leib, einen unsterblichen um. Nur als Priester bist du in ihrem Tempel, und stellest Auf dem Altar ihr Bild, wo du sie sahest, ihr auf.
More by Wilhelm Waiblinger
- Ja schon dem Lichte vertraut und dem höheren Reiche des Lebens
- Jubelnde Völker, sie ziehen dem Völkerbesieger entgegen
- Jüngling und Mädchen
- Kaiser Friedrichs des Zweiten Sarg
- Komm, Freund, Geleiter bin ich und Führer dir
- Landschaftmalerische Hyperbel
- Landschaftmalerische Kuriosität
- Laß mich, Freund, in meiner Weise