German poem
Ich sehne mich aus dem dumpfen Weh
by Ada Christen (1839–1901)
Ich sehne mich aus dem dumpfen Weh Nach jenen unseligen Tagen, Wo meine Seele, so riesengroß, Riesenschmerzen getragen! Oft fürcht' ich fast, Ihr habet geahnt, Wenn Schmerz und Trotz erst gewichen, Könnt Ihr mich tödten, elendklein, Mit tausend Nadelstichen!
More by Ada Christen
- Ich ließ die Andern dort bei Sang und Tanz
- Ich muß die Menschen immer wieder segnen
- Ich sah erblassen plötzlich Deine Wangen
- Ich schmähte Dich, weil Du mir Lieb' gelogen
- Ich sehne mich nach wilden Küssen
- Ich weinte um den Frühling
- Ich weiß es wohl, nur Trotz und Widerspruch
- Ich zog dann fort, und als ich wiederkam