German poem
Fremd ging ich sonst an dir vorüber
by Adolf Friedrich von Schack (1815–1894)
Fremd ging ich sonst an dir vorüber; Froh lachte mir der Lebenstag; Ich floh den Gram, der wie ein trüber Nachtschatten auf der Stirn dir lag.
Verstummt an Gräbern, über Leichen Seitdem ist meiner Lippen Scherz; Laß uns die Hand einander reichen! Dein Bruder bin ich nun im Schmerz.