Versos German Adolf Friedrich von Schack Hoffen und wieder verzagen

German poem

Hoffen und wieder verzagen

by (1815–1894)

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Hoffen und wieder verzagen, Harrend lauschen vor ihrem Balkon, Ob nicht, vom Winde getragen, Zu mir dringe von ihr ein Ton, Also reihen seit Monden schon Tage sich mir zu Tagen.

Spät, wenn stumm und stummer Nacht sich lagert im öden Revier, Senken zu kurzem Schlummer Sich ermüdet die Wimpern mir; Wieder empor aus Träumen von ihr Fahr' ich zu neuem Kummer.

Aber, o Himmel, ich flehe: Raube mir nicht mein einziges Gut, Dies beglückende Wehe, Das ich genährt mit des Herzens Blut! Hoch und höher laß lodern die Glut, Drin ich selig vergehe!