German poem
Uber die Leiche eines Menschen
by Andreas Gryphius (1616–1664)
O Wunderwerck! Das Grab das was man siht verzehrt; Hat deine schwache Leich' in harten Stein verkehrt. Ists möglich daß ein Ort dich unvergänglich macht/ In welchem/ was man ehrt und schätzt und wündscht/ verschmacht? Sprecht mehr/ daß sterbend wir in Staub und nichts vergehn/ Du kontest lebend nicht/ todt wirst du stets bestehn.