Versos German Arno Holz Die achte Todsünde

German poem

Die achte Todsünde

by (1863–1929)

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Ein Dichter darf mit seinen Sachen, Uns wüthend, darf uns rasend machen, Wir stecken's schliesslich ruhig ein, Wer wird denn immer: »Kreuzigt!« schrein? Nur Eins wird man ihm nie verknusen, Und gäb's statt neun selbst neunzig Musen: Wenn er in Reimen wässrig thränt, Indess sein armer Leser gähnt. Drum, wer uns langweilt oder ledert, Verdient, dass man ihn theert und federt!