German poem
Er drohstet sich wihder
by Arno Holz (1863–1929)
An schon getretnen Hännen mag ich mich nicht verbrännen/ ich bün ein Cortisan und nicht kein Kokkel-Hahn! Die mehrsten schihlen oder hincken/ die Kerrels gar nach Knoblach stincken/ noch Nehreres/ zum mindsten hihr/ ich gläube wohl/ verspahrt man mir.
Am allerzährtsten schmäkken die Lämmgens/ die noch läkken/ nichts ist zu keiner Zeit von solcher Nettigkeit. Das dättscht uns noch mit keinen Krallen/ das will durch Redlig-seyn gefallen/ das lacht und trukkt uns in die Hand sein Himmel-blaues Buhsen-Band!
Ihr Zokkerckens! ihr Pfläumckens! ihr göldnen Öpffel-Bäumckens! ich bün euch ohnfarbirt von Hertzen obligirt. Ihr seyd mit euren süssen Fräzzgens fast niedlicher alß Cyper-Käzzgens/ ihr zihrt die bundt-beblühmte Au noch lihblicher alß Morgen-Tau!
Mit Matz in eine Schüssel tünck ich nicht meinen Rüssel/ ich wehr for solche Kuhr zu öklichter Naduhr. Drümb so bemüh ich meine Fehder nur for subtiles Jungffern-Lehder und lasse durchauß ohnbeläkkt ein Döpffgen/ das schon zubedäkkt!
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