German poem
Er klagt- daß der Frühling so kortz blüht
by Arno Holz (1863–1929)
Kleine Bluhmen wie auß Glaß seh ich gar zu gerne/ durch das tunckel-grüne Graß kukken sie wie Sterne.
Gelb und rosa/ roht und blau/ schön sind auch die weissen; Trittmadam und Himmelstau/ wie sie alle heissen.
Kom und gib mir mitten-drin Küßgens ohnbemessen. Morgen sind sie lengst dahin und wir sälbst – vergessen!
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- Er gedänckt seiner Lieben und daß sie ihme alle gestorben sind
- Er hält darfor- daß der Frühling so rächt die Zeit zum Lihben ist
- Er hält sich vor mehr alß die übrigen
- Er hört mit ihr den Gukguk schreyn
- Er klebt so ämsig über seinen Büchern
- Er lauscht einem Vögelgin
- Er läßt nie sein Maul hängen!
- Er ligt alt und kranck und kombt sich für geschlagner denn Hiob!