Versos German August von Platen-Hallermünde Wie einer, der im Traume liegt

German poem

Wie einer, der im Traume liegt

by (1796–1835)

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Wie einer, der im Traume liegt, Versank ich still und laß, Mir war's, als hätt ich obgesiegt, Bezwungen Lieb und Haß.

Doch fühl ich, daß zu jeder Frist Das Herz sich quält und bangt, Und daß es nur gebrochen ist, Anstatt zur Ruh gelangt!

Du hast zerstückt mit Unbedacht Den Spiegel dir, o Tor! Nun blickt der Schmerz verhundertfacht, Vertausendfacht hervor.