German poem
Das versunkene Schifflein
by Auguste Pattberg (1769–1850)
Es segelt dort im Winde Ein Schifflein auf dem Meer, Mit einem schönen Kinde, Weiss nicht wohin woher;
Das Schifflein ist versunken Die Wellen schlagen hoch; Bist du schön Schaz ertrunken? Ihr Wellen sagt mirs doch!
Soll ich dich nimmer sehen Ja nimmer auf der Erd? So will ich weiter gehen Bis Gott mir was beschert.
Die Sonn ist untergangen Das Schifflein ist dahin, Und soll ich nicht erlangen Was mir es liegt im Sinn.
So will ich in dem Grunde Aufsuchen einen Ort, Im tiefsten Meeresschlunde Find ich mein Schäzlein dort.