Versos German Auguste Pattberg Schön Schaz, willst mit mir kommen?

German poem

Schön Schaz, willst mit mir kommen?

by (1769–1850)

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„Schön Schaz, willst mit mir kommen? Wir wollen spazieren gehn, Schöne Blumen sollst du sehen, Der Garten ist schon auf. Die schönste in dem Garten Die brech ich dir wohl ab, Die halte du in Ehren Bis in das kühle Grab.

Nur eine und sonst keine Steht hier auf diesem Plaz, Das bist du, mein Cathrinchen, Mein auserwählter Schaz; Komm mit in kühlen Schatten, Da hast du meine Hand, Ein Küsslein mir erlaube Und schenk zum Unterpfand.“ „Mit deinen Manieren Bin ich gar wohl vergnügt, Je öfter als du kommest, Je lieber mir es ist; Ich gebe dir ’s Händlein Das Herze auch dabei, Und bleibe dir auch immer Und ewig getreu.“

Die Mutter sagt zum Jäger: „Was bildst du dir dann ein? Meinst du dann, mein Cathrinchen Schenkt dir ihr Herzelein? Jung ist sie noch von Jahren, Was bildest du dir ein, Must noch gar viel erfahren, Ist viel zu jung und klein.“

„Ach nein, ach nein, Cathrinchen Ist ja nicht mehr zu klein, Je netter das Mädchen Je lieber soll mirs sein; Was helfen mich die grosen, sie sind so ungeschikt, Sag selber du Cathrinchen Bist nicht in mich verliebt?“