German poem
Reisehoffnung
by Betty Paoli (1814–1894)
Ich ziehe in die Ferne fort, In andre, fremde Gründe; Und wenn es auch nicht besser dort, Wenn ich's nur anders finde.
Wenn dort nur nicht so finster-grau Die Wolken ob mir hangen, Wenn nicht, wie hier, gestellt zur Schau, Gemeinheit, Bosheit prangen!
Wenn ich nur von der Stätte fern, Die Thränen nur befeuchten; Wo unterging mein Hoffnungsstern Nach allzukurzem Leuchten.
Wenn ich nur fern dem todten See Von thöricht eitlem Trachten, Und jene Augen nicht mehr seh', Die mich so elend machten.