German poem
Der Tod der Armen
by Charles Baudelaire (1821–1867)
Es ist der Tod der tröstet und belebt In dem wir einzig ziel und hoffen sehn Er giebt den trank der uns berauscht erhebt Und mut bis zu dem abend hinzugehn.
Er ist beim schnee beim sturm beim regenpralle Am düstren himmelsrand ein dämmertag Er ist die weitberühmte gästehalle Wo jeder sitzen speisen trinken mag.
Er ist der engel mit magnetnem finger Der wonneträume und des schlafes bringer Damit er armer menschen lager glätte.
Er ist der götter ruhm das kornverlies Des bettlers schatz und alte heimatstätte Das thor zum unbekannten paradies.