Versos German Charles Baudelaire Semper eadem

German poem

Semper eadem

by (1821–1867)

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Wie kommt dir – sagtest du – dies trübe wesen? Es gleicht auf nacktem fels dem wogenschwall. – Hat einmal unser herz die frucht gelesen Ist leben eine qual! wir wissens all

Ein schmerz · ganz einfach · nichts geheimnisvolles Der wie dein glück sich jedem öffnen will. Hör auf zu forschen · kind von neugier tolles Und ist auch deine stimme sanft – sei still!

Still thörin! seele stets in frohem beben Und mund im kindeslächeln · mehr als leben Hält tod mit feinen schlingen uns umfasst.

Lass lass an einer lüge mich betrinken In deiner schönen augen traum versinken Gieb mir im schatten deiner wimpern rast!