German poem
Wie ich im Dom der Nacht Gebete summe
by Charles Baudelaire (1821–1867)
XXV
Wie ich im dom der nacht gebete summe: Gefäss der traurigkeit und grosse stumme! So flehe ich zu dir · ob du auch fliehst Und · meiner nächte schmuck · vorüberziehst Um höhnisch noch den abstand auszuweiten Den weg zu blauen unermesslichkeiten.
Ich rücke vor berenne und bestürme. So stürzt auf einen leichnam das gewürme .. Und gar · o grausam unversöhnlich tier! In deiner kälte bist du teuer mir.
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