German poem
Die Fesseln, die dem Conon gab
by Christian Wernicke (1661–1725)
Die Fesseln, die dem Conon gab Sein undanckbares Vaterland, Die nimmt der Sohn dem Vater ab, Und legt sie sich um Fuss und Hand: Es schaut' Athen erstarrt den seltnen Wechsel an, Und die, die Tugend denn als einen Scheusal schätzt', Ging in sich, und befand zuletzt, Es sey der beste Sohn der beste Unterthan.