German poem
Die Furcht des Herrn ist der Weissheit Anfang
by Christian Wernicke (1661–1725)
Wenn man sich an der Welt Gesetz' und Lehre bindt, So ist die Furcht des Lasters Kindt; Wenn aber man diss Wort ins Herren Wort durchsucht, So ist die Furcht der Weissheit Frucht: So heftig ist der Streit des Himmels und der Welt, Dass der vor Tugend schätzt, was die vor Laster hält.