German poem
Winternacht
by Clara Müller-Jahnke (1860–1905)
Die lange, lange, dunkle Nacht hab ich durchwacht, mit Seufzen und in Tränen tät sich mein Herz aus öder Qual dem Sonnenstrahl, dem Licht entgegensehnen.
Und nun es kommt – wie bleich und kalt: es wogt und wallt des Nebels Wahngebilde, – zu Eis erstarrt die Träne – ach! ein Wintertag liegt über dem Gefilde!