Versos German Conrad Ferdinand Meyer Auf Goldgrund

German poem

Auf Goldgrund

by (1825–1898)

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Durch den Bildersaal bin ich gegangen In der letzten Stunde noch, der späten, Wo, von schimmernd goldnem Grund umfangen, Heil’ge mit gehobnen Händen beten.

Dann durchs blache Feld bin ich geschritten Letzter Sommerabendgluth entgegen, Und die heut das reife Korn geschnitten, Sah ich Garben auf die Wagen legen.

Rasch gedieh das Werk der braunen Arme, Um den Schnitter und die dunkle Garbe Floß das Abendlicht, das glühend warme, Mit der wunderbaren Goldesfarbe.

Unter Bürden schwankende Gestalten Lautlos in der stillen Feierstunde! Müder Arme unermüdlich Walten, Auch auf schimmernd heilig-goldnem Grunde!