German poem
Der arme Heinrich
by Conrad Ferdinand Meyer (1825–1898)
Heut saß ich armer Ulrich still daheim Und las den "armen Heinrich", Reim an Reim. Des siechen Ritters Abenteuer las Ich gerne, der durch Wunderwerk genas.
Ihr braven Heil'gen, könntet—frag' ich nun— Am Hutten ihr ein schließlich Wunder tun?
Am Hutten? Nein. Da fühlt er selber, wißt, Wie das von euch zu viel gefordert ist.