German poem
Ich vnd ein wib haben gestritten
Ich vnd ein wib haben gestritten nv vil manige zit ich han von ir zorne leides vil erlitten noch haltet si den strit si wenet des dvr dc ich var ich lasse si noch fri got vor der helle niemer mich bewar ob dc min wille si swie sere dc mer vnd ǒch die starken únde toben ich wil si niemer da verloben der donrslege möhte aber lihte sin dvr die si mich liesse nv sprechet wes si wider mich geniesse si kvmt mir niemer me vs dem herzen min
Swer minne minnekliche treit gar ane valschen mv̊t des sv́nde wirt vor gotte niht geseit si túret vnd ist gv̊t wan sol miden bösen kranc vnd minnen reinú wib tůt ers mit trúwen so habe iemer danc sin tugentlicher lib kvnder si ze rehte beidiv sich bewarn fúr die wil ich zehelle varn die aber mit listen wellent sin fúr die wil ich niht vallen ich meine die da minnent ane gallen als ich mit trúwen tůn die lieben frowen min
Swie gerne ich var doch iamert mich wie es nv hie geste ich weis wol es v́keret alles sich dú sorge tůt mir we die ich hie lasse wol gesvnt der vinde ich aller niht swer leben sol dem wirt menig wunder kvnt dc alle tage geschiht wir haben in einem iare· der lúte vil verlorn an den man siht den gotes zorn nv erkenne sich ein ieglich herze gůt dú welt ist niemen stete vnd wil doch das man minne ir velschen rete nv siht man wol ir lon wie si an dem ende tůt