Versos German Else Lasker-Schüler Mein Sterbelied

German poem

Mein Sterbelied

by (1869–1945)

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Die Nacht ist weich von Rosensanftmut; Komm, gib mir deine beiden Hände her, Mein Herz pocht spät Und durch mein Blut Wandert die letzte Nacht und geht Und naht so weit und ewig wie ein Meer.

Und hast du mich so sehr geliebt, So nimm das Jubelndste von deinem Tag, Gib mir das Gold, das keine Wolke trübt.

Es wallen Harmonien aus der Nachtlandferne – Ich ziehe ein Und werde Leben sein Und Leben mich an Leben schmiegen, Wenn über mir Paradiessterne Ihre ersten Menschen wiegen.