German poem
Fuhr einst unaufhaltsam
by Emanuel Geibel (1815–1884)
Fuhr einst unaufhaltsam Meerwärts stolz und frei, Lockst mich nun gewaltsam, Süße Lorelei.
Laß die Wirbel toben, Laß die Strudel drohn - Silbern weht von oben Deines Liedes Ton.
Hast mit deinen Lippen Mir es angetan; Selig in die Klippen Steur' ich meinen Kahn.