German poem
_Sangaller Rhetorik._
by F. Max Müller (1823–1900)
[Scherer D. 61, E. 55.]
Bruchstück eines Jagdgedichtes aus dem Capitel ‘quid sit elocutio’ der Sangallischen Rhetorik. Herausgegeben in den Denkmälern Nr. 26.
Der heber gât in lîtun, ‖ trégit spér in sîtun: sîn báld éllin ‖ ne lâzet ín véllin ..... Imo sínt fûoze ‖ fûodermâze, ímo sínt púrste ‖ ébenhô fórste únde zéne sîne ‖ zuuélifélnîge.
Der Eber geht auf der Leite (dem Abhang), ‖ trägt einen Speer in der Seite: Seine kühne Kraft ‖ lässt ihn nicht fallen.... Er hat Füsse ‖ fudermässig (von dem Mass einer Wagenlast) Er hat Borsten ‖ ebenso hoch wie der Wald, Und seine Zähne sind ‖ zwölf Ellen lang.
19. LATEINISCHE LITERATUR.