Versos German Francesco Petrarca Petrarca - Sonett 132

German poem

Petrarca - Sonett 132

by (1304–1374)

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Wenn sie so sittig und mit sanftem Schritte Den zarten Fuß bewegt durch frische Wiesen, Dann öffnet sich der Blumen Kelch — sie sprießen Neuglänzend um der weißen Sohlen Tritte.

Amor, der nur aus schöner Seelen Mitte Sich seines Reiches Bürger will erkiesen, Läßt solche Lust aus ihren Augen fliessen, Daß um nichts Seelger’s ich den Himmel bitte.

Und mit dem Blick, der in die Herzen dringet, Dem Gang, und ihrer Worte Reiz verbindet Sich der Geberden liebliches Verschweben.

Aus solcher Funken Zauberglanz entspringet Die große Gluth, die meine Brust entzündet, Die aufreibt und erhält mein irres Leben.