German poem
Wanderleben
by Franz von Dingelstedt (1814–1881)
Zu Liebchens nächtlichdunkelm Haus Schick’ ich die letzten Grüsse; Ich zieh’ auf frühe Wand’rung aus, Sie schläft noch fest und süsse.
Und wenn sie morgens spät erwacht, Dann fragt sie wohl beklommen: Einer verliess mich gestern Nacht, Wird heut ein Andrer kommen?