Versos German Franz Werfel Verzweiflung

German poem

Verzweiflung

by (1890–1945)

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Nacht kam herein. Und morgen, wähnen wir, ist Tag. Da gehn die Wagen wieder Und an den Türen läutet es.

Die Mutter mein sitzt da. Ihr Antlitz ist nicht meins. Sie redet viel an mich. Ich denk’ an fremdes Nichts.

Die Schwester mein lacht auf. Leicht könnte ich sie hassen. In meiner Öde brodelt Schon ein gemeines Wort.

Ich bin so zugebaut! Und alles rauscht nach Liebe. Ich auch nach Liebe weine Und hab’ doch keinen gern.