German poem
An herren Zümpfern
by Georg Rudolf Weckherlin (1584–1653)
Wan nichts muß deinen leib berühren, was keinen lieblichen geruch, wan deine handschuch, stifel, schuch, dein kleid von seiden oder tuch mit lieblichem geruch prachtieren: Wan wol geräuchert dein gemach und stets wolriechend jede sach an dir, dein bart, haut, haar, hut, feder, ja auch die brief, der säcken leder: Wan deine wäscherin muß auch wolriechend deine leinwat waschen, mein? was geruch, Zumpf, oder rauch hast du von gestriger maultaschen?