German poem
Die Wucherer
by Gottlieb Konrad Pfeffel (1736–1809)
In einer frommen Homilie Bestritt mit Nathans Parrhesie Ein Prediger des Wuchers Sünde. Drey Filze hörten ihn. Ihr Herz Zerfloß im Blitzstrahl seiner Gründe; So schmilzt im Ofen zähes Erz. »Bey Gott, man kann nicht besser schreiben.« Schwur Mops: »noch reden,« sprach Frontin. »Er treibt sein Handwerk, rief Crispin, Laßt, Brüder, uns das unsre treiben.«