Versos German Gustav Falke Geheimes Graun

German poem

Geheimes Graun

by (1853–1916)

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Hältst den Atem, Starrst in die Luft. Siehst du was? Horchst du? – Ja doch! es ruft!

Lautlose Stille, Nirgend ein Muck! Narren dich Träume? Neckt dich ein Spuk?

Lass mich! Aus Weiten Kommt es heran. Jetzt – wie mit Geisterhand Fasst es mich an.

Fasst dich? du zitterst! Sprich, was dich schreckt, Was dir die Wange mit Blässe bedeckt.

Frage nicht! Schweige! Was es auch sei – Grausend, geheimnisvoll Schritt es vorbei.