German poem
Abend
by Gustav Sack (1885–1916)
Und wieder ein Abend; ein Tag in das Nichts, das grenzenlose Nichts gerollt – in den bleiernen Wolken ein Sterben des Lichts und über den Wäldern der Mond, gelb wie altfränkisches Gold.
Nun dunkelt es schnell; ein Wind macht sich auf und rasselt im Schiefergedäche am Turm – kopfüber purzelt der Tage Lauf vor der Ewigkeit drohendem Sturm.